< 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg gegen 1. FC Köln
13.02.2017 19:47 Alter: 2 yrs

21. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Hamburger SV gegen SC Freiburg

Samstag, 18. Februar 2017, 18.30 Uhr * Volkspark-Stadion, Hamburg * Hamburger SV - SC Freiburg *


Das Vorspiel

 

Ob ich will oder nicht – ich stoße immer wieder auf dieses unsägliche 1:1 vom letzten Gastspiel unseres SC Freiburg in Hamburg. Die Fakten sind der geneigten Leserschaft vermutlich geläufig… Der SC bot am 8.Mai 2015 eine richtig starke Leistung, war im Kellerderby klar besser als der HSV und führte hoch verdient mit 1:0. Dann gelang den Hamburgern in der 90. Minute ein irregulärer Treffer zum Ausgleich. Knut Kircher, eigentlich ein guter Schiri, hatte das Foul (Festhalten des Ellbogens beim Abwehrversuch) an Roman Bürki aber übersehen und den Treffer gegeben. Dann kam die Nachspielzeit, in der nicht etwa Gastgeber HSV, sondern der SC stürmte und stürmte – selbst mit den Verteidigern. Einmal war der lange Innenverteidiger Pavel Krmas mit vorne und wurde im Strafraum festgehalten und umgerissen – ein klarer Elfmeter – aber Kirchers Pfeife blieb stumm.

Ihm werde heute noch schlecht, wenn er an das Spiel zurückdenke, ließ sich Christian Streich bei der PK am Donnerstag ein wenig in die Seele schauen. Mir geht es ähnlich, denn die Punkte die da verloren gingen und der Zähler, den Hamburg gleichzeitig holte, waren unter dem Strich entscheidend für den Saisonausgang: Unser SC stieg ab und Hamburg rettete sich denkbar knapp und glücklich in und über die Relegation.

Schon im aktuellen Hinweistrailer auf die baden.fm-Bundesligashow hatte ich die Sachlage in Kurzform zusammengefasst und dann erstmal mit de Thematik abgeschlossen, doch irgendwie taucht es immer wieder auf – zum Beispiel heute Morgen. Für den Steuerberater sollte ich meine Dienstreisen 2015 zusammenstellen… und schon war ich einmal mehr bei „Fr., 08.05.15, 12.30 Uhr bis Sa., 09.05.15, 12.15 Uhr - Hamburg (HSV-SCF)“ und schon war alles wieder präsent… das Spiel, die Fehlentscheidungen, die Punktverluste – auch meine Gedankenspiele damals, am späteren Abend in einer Hotelbar nahe Flughafen, als ich mir nicht sicher war, ob ein Unentschieden in Hamburg ein Grund sein könne, so niedergeschlagen zu sein, wie ich es war. Heute bin ich schlauer. Meine Sorgen waren definitiv berechtigt.

Andererseits wäre dasselbe Ergebnis - ein 1:1 - morgen, in derselben Stadt, im selben Stadion (auch wenn es jetzt glaube ich wieder anders heißt als damals), gegen denselben Gegner so schlecht nicht. Immerhin spielt unser SC gegen den HSV in einer starken und erfolgreichen Saisonphase der Hamburger. 1:0, 2:0, 3:0 waren zuletzt die Ergebnisse der „Rothosen“ in Reihe.

Ob jetzt das 4:0 folgt hat mich heute Morgen in der baden.fm-Mogenshow Moderator Lennart gefragt. Sinngemäß habe ich geantwortet, dass ich das nicht glaube. Die Hamburger hätten jetzt eine Spielweise gefunden, mit der sie erfolgreich seien – lange, hohe Dinger nach vorne und dann mit vier oder fünf Mann hinterher – mit großer Wucht und körperbetont. Dagegen gälte es ein geeignetes Mittel zu finden und ich traute dem Freiburger Team und seinen Trainern dies zu.

So ist es übrigens auch. Zumindest dechiffriert haben Streich und Co. den HSV bis ins Detail. Der SC weiß genau, was auf ihn zukommt. Ideal wäre, wenn der Sportclub in Führung gehen könnte, denn eine solche Situation könnte ja das momentan sehr massiv demonstrierte Selbstvertrauen der Hamburger plötzlich ins Wanken bringen.

Die Spielweise der Hanseaten und die daraus resultierende Notwendigkeit, sich dem ein Stück weit anzupassen und zumindest gelegentlich auch mal mit hohen und langen Bällen zu arbeiten, bringt übrigens den groß gewachsenen Nils Petersen als Abnehmer und Weiterverarbeiter solcher Bälle ins Spiel, der an Stelle von Flo Niederlechner in die Startelf rücken könnte.

Ich bin mal gespannt…

Mein Reiseplan für das Spiel beim HSV sieht wie folgt aus:

Ich fliege heute (Freitag)  um 18.55 Uhr von Basel nach Hamburg. Dort werde ich am Flughafen von meinem alten Kollegen Hans abgeholt. Hans war früher, als ich noch Chefredakteur von Antenne Südbaden, dem heutigen baden.fm war, unser "Starverkäufer" für Spots und Sonderwerbeformen. So manchen guten Deal haben wir auch gemeinsam eingestiehlt, kann ich mich lebhaft erinnern. Inzwischen ist Hans selbstständig und betreibt mehrere Wäscherein in Bremerhaven. Wenn der SC im Norden spielt, ist Hans gerne am Start. Nur von Fußball hat er keine Ahnung – er tippt 4:1 für den HSV…

Vom Flughafen aus geht es mit Hans in dessen Auto zu “Erikas Eck“, einer Hamburger Kultkneipe. Essen und so ein bisschen Hamburgfeeling, das muss einfach sein. Und - in Hamburg obligatorisch - ein Bummel über die Reeperbahn - auch wenn ich jedes Mal von Neuem etwas enttäuscht bin. Trotzdem - wir haben unser Hotel direkt an der Reeperbahn gebucht. Viel Alkohol geht bei mir allerdings nicht – morgen Früh habe ich mich in einem nahen Fitnessstudio angemeldet. Mein Wochenendtraining darf nicht ausfallen! Zumal sich gerade jetzt die Komplimente für meine inzwischen offenbar deutlich sichtbare Gewichtsabnahme häufen… Samstagmorgen also Training, dann irgendwo (vielleicht schon im Stadion, das muss ich gleich noch telefonisch abklären) die Sky-Konferenz und dann die große Revanche des SC beim HSV.

Samstagabend ist dann – freilich ein bisschen ergebnisabhängig – „open end“, schließlich bleiben wir auch die zweite Nacht noch in Hamburg mit Hotel auf der Reeperbahn. Ein anderer Frank Rischmüller - also ein exakter Namensvetter von mir aus dem hohen Norden - macht uns ab Samstag übrigens zum Trio (infernale).

Mein Rückflug ist am Sonntag in der Mittagszeit.

Man hört sich!

 

Ich übertrage das Bundesligaspiel Hamburger SV gegen SC Freiburg am Samstag in der baden.fm-Bundesligashow ab 18 Uhr.

 

Das Fußballspiel (Mein 857. SC-Livespiel)

Nach drei Pflichtspielsiegen ohne Gegentor holte der SC den HSV vor knapp 50.000 Zuschauern im Volksparkstadion ganz schnell von der Euphoriewelle herunter. Den schöneren Fußball spielten die Gäste aus dem Schwarzwald, das war eindeutig. Nach einem Einwurf für den HSV in Strafraumnähe war die SC-Abwehr in der 15. Minute aber nicht im Bilde, ließ sich durch einen Doppelpass zwischen Ostrzolek und Holtby düpieren und durch einen flachen Querpass von Holtby auf den zentral lauernden Hunt und dessen Abschluss endgültig schlagen – es stand 1:0 und keiner wusste so recht, warum. Dabei ist die Antwort recht einfach: Nach drei Siegen in Folge hatte sich der HSV in einen Lauf gespielt, wie die Fußballer sagen und wenn man einen Lauf hat, dann gelingen halt so kleine Kunststücke wie beim 1:0 gegen die Freiburger – unabhängig von den Eindrücken, die das Spiel zuvor hinterlassen hatte. 

Zum Glück konnte der SC, der ebenfalls zu den erfolgreichsten Bundesligisten der vergangenen acht Spieltage gehört, in ähnlicher Manier antworten: Eine tolle und blitzschnell gespielte Kombination über Haberer, Philipp, Petersen und abermals Philipp führte in der 23. Minute zum längst fälligen Ausgleich durch „Milli“.  Letzterer traute sich an diesem Tag besonders viel zu, zeigte in der 30. Minute ein sehenswertes Solo über die rechte Seite. Der Querpass wurde von HSV-Keeper Adler mit dem Fuß abgewehrt, landete aber etwa beim Elfmeterpunkt vor den Füßen von Abrashi. Nun ist Amir kein Knipser und wird vermutlich auch keiner mehr, denn völlig freistehend knallte er die Kugel hoch über das Tor. „Den Schuh ziehe ich mir an“, sollte Philipp mir später im Interview gestehen, „ich hätte nach dem Solo auf Nils zurückpassen müssen, statt den Querpass zu versuchen. Nils hätte sicher getroffen.“

So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen, das für die ersatzgeschwächten Hamburger – Müller stand angeschlagen nicht zur Verfügung, Wood hatte nach dem Aufwärmen abgewunken, Papadopoulos musste nach Freiburgs vergebener Großchance in der 31. Minute mit Schulterproblemen vom Feld – durchaus schmeichelhaft war.

Die zweite Halbzeit war dann eher ausgeglichen. Durch das frühe erneute Führungstor schöpfte der Hamburger SV natürlich Mut und Kraft für den weiteren Verlauf der Partie. Zwölf Minuten nach Wiederbeginn hatte der gerade eingewechselte Gregoritsch aus kurzer Distanz zum 2:1 getroffen. Wieder hatte es die ansonsten recht sattelfeste Freiburger Defensive den Platzherren punktuell nicht allzu schwer gemacht, wobei der HSV Glück hatte, dass ein Pass abgefälscht wurde und so vor den Füßen von Sakai landete. Dessen Hereingabe verwertete „Joker“ Gregoritsch.

Erneut sorgte ein herrlich herausgespielter Treffer für den Ausgleich: In der 72. Minute spielte der agile Grifo einen wunderbar verzögerten Doppelpass mit Petersen und vollstreckte cool zum 2:2.

Jetzt schienen die Würfel gefallen, doch der HSV ließ sich von seinen Fans noch einmal zu einer durchaus beeindruckenden Schlussoffensive pushen. Hier kam es kurz vor Schluss zu einer Berührung zwischen den Füßen von Torrejon und Hunt – Letzter ging professionell zu Boden und erhielt dafür den erhofften Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Christian Dingert, der – und auch das führte zu bösen Erinnerungen an das Spiel von 2015 – auf der Gegenseite ein klares Foul im HSV-Strafraum an Söyüncü übersehen hatte. Sei es drum…

baden.fm-Moderator Robert Wolf kündigte nichtsahnend meine Schlussreportage an und ich begrüßte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Information: Noch zwei Minuten in der regulären Spielzeit – es gibt Foulelfmeter für den Hamburger SV…

Es wäre einfach ungerecht gewesen, wenn der SC das Spiel verloren hätte, doch so weit kam es schlussendlich endlich nicht: Alexander Schwolow, dieser Teufelskerl, der schon in Leverkusen in letzter Minute einen Strafstoß gehalten hatte, war auch im Volksparkstadion wieder zur Stelle und wehrte den von Hunt schwach geschossenen Ball bravourös ab. Nicht die eigentliche Parade war die Topleistung, sondern das lange Warten, das Stehenbleiben, das den Schützen nervös gemacht hatte.

Elfer gehalten, 2:2, Abpfiff. Alles gut.

 

Das Nachspiel

Die Stimmung im Freiburger Lager war ausgelassen. Der Auswärtspunkt tat richtig gut. Schnell waren in der relativ geräumigen  Mixedzone im Volksparkstadion die Interviews mit zwei der die Partie prägenden Figuren, Philipp und Petersen, im Kasten. Mit Nils ließ ich noch ein gemeinsames Foto schießen, mit dem wir dem Fotokollegen Meinrad Schön, der nach Schlaganfall und Herzinfarkt inzwischen in Bad Krozingen in der Reha liegt, eine Freude machen wollten. Auch Christian Streich posierte später gerne für den langjährigen Wegbegleiter. „Sagen Sie ihm, dass ich an ihn denk‘“ gab der Cheftrainer mir noch mit auf den Weg.

Dann ging es mit Hans, der 4:1 für Hamburg getippt hatte, im Schlepptau zu Uwe Seelers Betonfuss vor dem Stadion, wo ich mit zwei weiblichen SC-Fans verabredet war, die ich seit 20 Jahren kenne. Es handelt sich um Mutter und Tochter – früher in Freiburg zuhause, seit ca. 15 Jahren aber in Hamburg. Theresa, die Mutter, war auch immer ein ganz großer Fan unseres Senders und meiner Sendungen, während ich ein klammheimlicher Fan ihrer Tochter Amélie geworden war. Lang, lang ist’s her, versteht sich. Die Kontakte bestehen aber noch immer. Und witzig sind die beiden Damen obendrein: Während sie am Samstag mit SC-Schals in der Freiburger Kurve den SC angefeuert hatten, waren Amélies Hamburger Ehemann und die Kindermit schwarz-weiß-blauen Schals in der HSV-Kurve. Sowas finde ich Klasse – einmal SC, immer SC!

Hans, mein einhundertprozentiger Namensvetter aus Lübeck, übrigens eingeschriebenes SC-Mitglied, und ich nahmen die Damen in Hänschens Auto mit bis zur Reeperbahn. In einer Musikbar am Hans-Albers-Platz tranken wir noch zusammen auf den SC, auf uns und überhaupt.

Frank Rischmüller und Frank Rischmüller versackten später noch in einer kleinen Bar auf der Großen Freiheit. Da, wo das weibliche Personal in den meisten Fällen nicht immer im Leben weiblich war. Eine der Damen trat  als Tina Turner auf. Meine persönliche Anmoderation „und jetzt Applaus für Tino Turner“ fand mehr Lacher als ich erwartet hatte – selbst Tino selbst lachte sich den Ast ab, wobei der angeblich schon seit langem operativ… aber das ist ein anderes Thema. Wir haben also viel gelacht und so manches Glas auf den Auswärtspunkt unseres SC gehoben.

Gegen drei Uhr morgens endete die Partynacht im Hotelbett.

Am Sonntagmorgen war Hans schon fort nach Bremerhaven, sodass ich mir, nach einem kurzen Frühstück zudem mein Namensvetter noch einmal zu mir stieß, ein Taxi zum Flughafen gönnte. Hier hatte ich Zeit und Muße mir auf dem iPhone den Sport1-Doppelpass anzuschauen, bevor mich easyjet sicher zurück in die Regio brachte. Vom Regen in den Sonnenschein übrigens.

Im Laufe des Sonntags fühlte ich mich dann immer schlechter. Auswirkungen von den beiden St. Pauli-Nächten konnten das eigentlich nicht sein, denn ich trinke Alkohol ja nur noch in kleineren Mengen (hab auch in Hamburg am Samstagvormittag mein Sportprogramm absolviert) – hatte ich das Chilli con Carne im Presserestaurant des Volksparkstadions nicht vertragen? Inzwischen weiß ich, ein Virus, vermutlich ist es der Noro-Virus, geht um. So waren die Nacht und der Montag eine Qual. Ich fuhr nur zwei Stunden ins Büro, um meine Kolumne „SC INTEAM“ zu verfassen, die morgen wieder in etwa 300.000 WZO-Wochenzeitungen erscheinen wird. Hier ist sie im Wortlaut:

SC INTEAM

Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verspricht für das Publikum spannend zu werden – für die betroffenen Vereine hingegen zermürbend. Immer wieder beweisen Abstiegskandidaten wie Ingolstadt und Werder Bremen, welche Qualität in ihnen schlummert und dass sie an guten Tagen  jeden Gegner  in der Liga  schlagen können. Selbst Darmstadt ließ neulich mit einem verdienten Sieg gegen Borussia Dortmund aufhorchen. Nach dem Heimsieg im Schlüsselspiel gegen den 1. FC Köln konnte die in Hamburg weilende Delegation des SC Freiburg die Ergebnisse vom Samstagnachmittag – Bremen und Ingolstadt schafften unerwartete Auswärtssiege – mit einer gewissen Gelassenheit und ohne jede Panik zur Kenntnis nehmen. In Mainz, Augsburg, Wolfsburg und beim Hamburger SV, dem Gegner des SC Freiburg im Samstagabendspiel, dürften die Resultate der Keller-Konkurrenz mit  Sorge zur Kenntnis genommen worden sein. Dafür, dass auch die kommenden Wochen für den Sportclub ohne ernsthafte Abstiegsgefahr verlaufen können, sorgten die Kicker aus dem Schwarzwald  höchst persönlich: Das verdiente 2:2 vor knapp 50.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion brachte den 30. Punkt – alles in Butter beim SC. „Die Gegentore fielen zu leicht, da waren wir hinten nicht auf der Höhe“, kritelte Trainer Christian Streich zwar zurecht, doch auch dem Freiburger Übungsleiter war in Hamburg nicht verborgen geblieben, dass seine Mannschaft den Zuschauern besseren Fußball geboten hatte, als der zuletzt so erfolgreiche HSV. Dass der Punktgewinn trotzdem am seidenen Faden hing, weil Hamburg kurz vor Schluss einen Elfmeter zugesprochen bekam, der aber von Alexander Schwolow gehalten wurde, dokumentiert sowohl die Faszination des die Massen elektrisierenden Phänomens Fußball als auch die These von Christian Streich, dass es in der Liga unglaublich eng zugehe und jeder jeden schlagen könne. Endgültige Entwarnung in Sachen Abstiegskampf wird es in Freiburg deshalb auch erst geben, wenn die viel zitierten 40 Punkte auf dem Konto stehen. In den vergangenen  zehn Jahren reichten freilich stets weniger Zähler zum sicheren Klassenerhalt – einmal 31 und einmal 38 – alle anderen Tabellenfünfzehnten in dieser Zeitspanne  lagen zwischen diesen Werten: 2016 rettete sich Hoffenheim mit 37 Punkten, 2015 Berlin mit 35, 2014 Stuttgart mit 32, 2013 Augsburg mit 33, 2012 Hamburg mit 36, 2011 Wolfsburg mit 38, 2010 Hannover mit 33, 2009 Mönchengladbach mit 31, 2008 Bielefeld mit 34, 2007 Wolfsburg mit 37 und 2006 wurde ebenfalls Wolfsburg Viertletzter und rettete die Klasse damals mit 34 Punkten. Sein Heimspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund kann der SC Freiburg (30 Punkte) also völlig angstfrei angehen und (vielleicht) beweisen, dass tatsächlich  jeder jeden schlagen kann. (Zitatende)

 

Heute ist Dienstag und ich habe heute Mittag, erstmals seit dem Croque Monsieur am Sonntagmittag im Flieger, wieder etwas gegessen. Ich wollte halt durchhalten, weil schon zwei Kollegen krankheitsbedingt ausfallen und am Wochenanfang halt immer riesig viel Arbeit auf uns wartet – in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch werden die Zeitungen gedruckt, egal, wer krank ist, Urlaub hat oder sonst was hat. Jetzt sind wir gerade im Endspurt.

Ich hoffe, am Samstag gegen Borussia Dortmund bin ich wieder hundertprozentig fit!