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21.02.2017 17:57 Alter: 2 yrs

22. Spieltag der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg gegen Borussia Dortmund

Samstag, 25. Februar 2017, 15.30 Uhr * Schwarzwald-Stadion, Freiburg * SC Freiburg - Borussia Dortmund *


Das Vorspiel

 

Ich bin froh, dass ich morgen nicht selber kicken muss. Nachdem ich mutmaßlich von dem in die Schlagzeilen gekommenen Noro-Virus befallen war und von meiner Rückankunft aus Hamburg an bis etwa Donnerstagnachmittag weitgehend aus dem Verkehr gezogen war – mal abgesehen vom Produktions-Dienstag im Verlag, als ich mich mehr schlecht als recht durchgekämpft habe – habe ich dann gestern Nachmittag nicht nur erstmals wieder Appetit verspürt, sondern auch Lust auf ein ausgiebiges Schaumbad, frische Klamotten und die Wiederaufnahme eines normalen Lebens.

Seite heute, Freitag, bin ich wieder im Dienst, fühle ich mich aber auch ohne die Hauptsymptome meiner inzwischen abgelegten Krankheit (Zusammenbruch des Verdauungssystems, extremer Flüssigkeitsverlust, Übelkeit und große Müdigkeit) alles andere als fit und unternehmungslustig. Das Schaumbad war schon ein großes Abenteuer, eine Anstrengung mit anschließendem Ausruhen in der Kiste…

Fußball spielen wäre also schwierig (Christian Streich hat auch gar nicht angefragt…), Fußball kommentieren wird gehen; ohne Kompromisse. Und so wird dann auch wieder etwas Positives daraus: Als Fußballreporter wird man, wenn überhaupt, dann zwischen zwei Spielen krank und hat für die 90 Minuten fit zu sein. Das scheint mir ja einmal mehr zu gelingen – trotz des fortschreitenden Alters (smile). Eigentlich merke ich das ja nicht (double smile), aber dieser Tage traf eine  Einladung zum Klassentreffen bei mir ein. Anlass: 40 Jahre Mittlere Reife. Da das kleine Privatgymnasium in Werther/Westfalen, das ich damals besuchte, seiner Zeit noch keine Oberstufe hatte, liefen wir also nach der Untertertia (10. Klasse) auseinander und so trifft sich in unserem Fall nicht der Abi-Jahrgang, sondern jener der Mittleren Reife.

Als die Einladung kam, wurde mir wieder klar, wie brutal schnell die Zeit vergeht. Ich weiß noch so viele Dinge von damals detailgetreu… Es war die Zeit der Mofas, Mädchen und Parties – das Erwachsenwerden kündigte sich an.

Ich wechselten damals nach der Mittleren Reife auf dem Gymnasium Werther auf die Kaufmännischen Carl-Severing-Schulen Bielefeld. Von einer kleinen, überschaubaren Einrichtung mit 250 Schülern kam ich auf ein Monstrum mit 3.000 Pennälern. Entweder lag es an der persönlichen Entwicklung, die in dem Alter ja sehr schnell geht, oder auch an dem größeren, liberaleren Rahmen dort – ich fühlte mich auf der Massenschule richtig wohl, wurde – wie schon in Werther – Schülersprecher und – anders als in Werther – sogar ein ganz guter Schüler. So schaffte ich nach einem Jahr auf der Höheren Handelsschule in derselben Bildungsreinrichtung den Sprung auf die gymnasiale Oberstufe, also die Klassenstufen 12 und 13, die zur Allgemeinen Hochschulreife, zum Abi, führten.

Mein Englischlehrer in diesen drei Jahren war ein gewisser Gottfried Kreis. Er war kompetent, streng und irgendwie very british und eigentlich passten wir nicht zusammen. Er war aber, ähnlich wie ich durch und durch Fußballer – das verband uns. Da wir uns nicht nur im Unterricht, sondern durch meine Rolle als oberster Interessensvertreter von 3.000 Schülern auch in diversen Konferenzen und Besprechungen trafen und ich durch diese Nähe zum Lehrkörper ganz allgemein und meine eigene Leidenschaft für den Fußball alsbald auch beim montäglichen Hallenkick der Lehrer mitspielen durfte, trafen wir uns recht häufig, waren irgendwann auch beim „Du“ und verstanden uns gut – nur als Fußballfans hatten wir andere Vorlieben. Ich war – wie jeder wusste – fanatischer Armine, Gottfried schwärmte für Borussia Dortmund.

In der Schule, in Englisch hatte ich mein Leben lang die Note Vier. Als es im letzten Schuljahr ums Abi ging, gelang mir einmal Großes: Gottfried belobigte mich nach einer Klausur vor der ganzen Klasse: „Ein journalistisches Glanzstück“ sei mir da gelungen. Ich bekam für die Klausur eine 2+.

Für die Abiprüfung konnte ich zwischen Englisch und Französisch wählen und ich erkundigte mich bei BVB-Fan Gottfried, damals um die 30, glaube ich, was ich denn für eine Abinote bekäme, wenn ich mich nicht in Englisch prüfen ließe. Er sah sich meine Noten an… „4, 4, 2+, mündlich gut - ohne Prüfung landest Du bei einer 3“ sagte er. Ich entschied sofort:  Die 3 nehme ich! Es war meine beste Zeugnisnote ever in Englisch und Französische fiel mir seit ersten Frankreichbesuchen ein paar Jahre zuvor, sehr leicht, deshalb fürchtete ich eine Abiprüfung in Franze überhaupt nicht. Englisch: 3 - geile Sache. Gottfried war ein guter Lehrer – bis auf diese BVB-Schwäche…

15 oder 20 Jahre nach dieser aufregenden Zeit erinnerte ich mich an meinen coolen Englischlehrer, rief ihn an und lud ihn – den Schalk im Nacken – ein, mich zu einem SC-Spiel bei Schalke zu begleiten. Er kam und seither sind wir sporadisch wieder in Kontakt; zumindest immer dann, wenn mein SCF und sein BVB gegeneinander antreten. Schon einige Male hat er mir bei meiner Arbeit im Signal-Iduna-Park, wo er selbstverständlich eine Dauerkarte besitzt – früher Südtribüne mit Trikot, jetzt Sitzplatz mit Schal – über die Schultern geguckt.

Ich freue mich wirklich sehr, dass mein inzwischen  in Ehren leicht ergrauter Englischlehrer Gottfried zum BVB-Gastspiel morgen in Freiburg erstmals in meine südbadische Wahlheimat kommt. Sogar seine Rosel bringt er mit, die aber mit Fußball nichts am Hut hat, sondern shoppen geht, wie ich erfuhr. Da der Platz neben mir in der baden.fm-Sprecherkabine von dem ausgelosten Kandidaten des Fan-Reporter-Gewinnspiels (DB Regio Baden Württemberg) eingenommen wird, habe ich mich dafür stark gemacht, dass mein einstiger Pauker eine Haupttribünenkarte direkt vor „meiner“ Hörfunkkabine bekommt – Dank dafür an den WZO-Verlag, der diese Karten im Besitz hat.

Vielleicht gelingt mir ja, trotz krankheitsbedingter leichter Schwächung, im Beisein von Gottfried Kreis, noch einmal ein „journalistisches Glanzstück“ so  wie damals kurz vor dem Abi – vielleicht in Form einiger enthusiastischer Schreie…“Tooooooooooooor für den Sportclub!!!!!“

Mancher wird sich fragen, warum ich jetzt so wortreich von früher erzählt habe.

Erstens natürlich, weil ich es gerne mache und mich gerne erinnere, zweitens weil ich mich auf den Besucher aus der Vergangenheit freue und drittens, weil ich einfach keinen Bock hatte über die letzten elf Spiele gegen den BVB zu schreiben, die ich auch alle kommentiert habe und die der SC aber alle so etwas von verloren hat… (Okay, dass Hinspiel (3:1) war ja ganz gut, aber…)

Die aktuelle Situation will ich gerne beleuchten: Der Sportclub spielt eine gute Saison, tritt Woche um Woche stabil und relativ erfolgreich auf – Borussia hat die Position als klare Nummer zwei in Deutschland im Moment verloren, ist zurzeit punktgleich mit Hoffenheim auf Platz drei – aber natürlich immer noch Extraklasse und speziell in der Offensive auch für internationale Ansprüche bärenstark besetzt.

Für den SC spricht, dass Dortmund gegen vom Papier her kleine Gegner wie Darmstadt und Ingolstadt Probleme hatte. Auch Freiburg zählt noch nicht zu den Großen im Land, deshalb…

Für die Borussen spricht, dass sie sich jetzt eine komplette Woche auf das Spiel in Freiburg vorbereiten und fokussieren konnten, ohne andere Wettbewerbe unter der Woche und  dass sie natürlich wissen, dass im Kampf um die direkte Championsleague-Qualifikation keinen weiteren Boden preisgeben dürfen und ein Sieg in Freiburg praktisch „Pflicht“ ist. BVB wird mit der bestmöglichen Formation, also ohne Rotation, Schonung oder sonst was hier antreten. Das ist klar. Und: Der BVB ist im Grunde ein (zugegeben, manchmal etwas dösender) Riese!

Ein Wiedersehen gibt es mit unserem Eigengewächs Matthias Ginter aus March, der – inzwischen Weltmeister – an alter Wirkungsstätte wahrscheinlich aber auf der Bank sitzen wird und Roman Bürki. Der sympathische Schweizer, für mich der beste Torhüter, den der SC jemals zwischen seinen Pfosten hatte, konnte sich beim Sportclub für höhere Aufgaben empfehlen und spülte nach dem Abstieg 2015 eine Menge Geld in die Vereinskasse. Ich hoffe, die beiden Ex-SCler vom BVB werden von den Fans freundlich begrüßt, aber das kenne ich ja gar nicht anders.

Ich selbst bin bekanntlich auch Westfale, halte es aber weder mit Schalke noch mit Borussia – ich bin und bleibe im Westen ein Armine, auch wenn mein Stammverein eine schwierige Phase durchmacht und noch viel kämpfen muss, um nicht ausgerechnet in diesem wirtschaftlich so wichtigen Jahr aus der 2. Liga abzusteigen.

Mit dem BVB unter Kloppo konnte ich aber durchaus sympathisieren. Thomas Tuchel ist… nicht so meiner…  Der aktuelle Chefcoach von Borussia ist ganz sicher ein genialer Fußballfachmann und ein sehr guter Trainer; er wirkt aber sehr unnahbar und irgendwie „pieselig“. Mich wundert nicht wirklich, dass es in Dortmund – wie man hört und liest – hinter den Kulissen brodelt und bröckelt. Meine Einschätzung aus der Ferne ist, dass das nicht wirklich zusammenpasst, der Pott, der BVB und TT.

Das soll aber nicht mein Problem sein.

 

Ich übertrage das Spiel SC Freiburg gegen Borussia Dortmund morgen Nachmittag ab 15 Uhr in der baden.fm-Bundesligashow.

 

 

Das Fußballspiel (Mein 858. SC-Livespiel)

 

Ich hatte es ein wenig befürchtet… Borussia Dortmund hatte unter der Woche ausnahmsweise kein Wochentagsspiel in nationalen oder internationalen Pokalwettbewerben und auch keine Länderspielabstellungen. So war der Vizemeister nicht nur ausgeruht, sondern konnte sich auch eine ganze Woche auf das Spiel in Freiburg fokussieren. Kurz, Dortmund war in Bestbesetzung und in Topform und unser SC Freiburg  - wie wahrscheinlich 15 oder 16 andere Bundesligisten an so einem Tag auch – chancenlos gegen die schwrz-gelben Ballartisten. 0:3 ging es aus, auch weil Borussia eine große Zahl weiterer Torchancen verdaddelte, wobei das zum Dortmunder Spiel gehört wie auch die künstlerische Note und das beeindruckende Tempo in dem an guten Tagen alles passiert.

Das 0:1 von Socratis in der 13. Minute, ein Kopfball nach Freistoßflanke von Guerrero verlieh der Dortmunder Überlegenheit erstmals auch zählbar Ausdruck. Dass der lange Innenverteidiger vermutlich ganz knapp im Abseits stand – so what!? Das Spiel war ja eindeutig. Der SC kam nie auf Augenhöhe.

Für mich als Hörfunkreporter mit Freiburger Perspektive war der Kick nicht wirklich angenehm zu kommentieren. Ich hatte aber lange Zeit einen Funken Hoffnung, erinnerte mich an ein Heimspiel gegen Bayern, indem die Gäste ebenfalls hoch überlegen schienen und lange Zeit mit 1:0 geführt hatten, ehe „Chico“ Höfler kurz vor Schluss der Ausgleich gelungen war. Bei 1:0 bzw. 0:1 ist nichts verloren… So konnte ich zur Halbzeitpause zwar nicht mit dem Spiel auf dem grünen Rasen gut leben, das war schon brutal unterlegen…, dafür aber mit dem Zwischenstand. Das ging nach Wiederbeginn noch zehn Minuten gut. Dann tunnelte der blendend aufgelegte Reus den wacker kämpfenden Söyüncü und passte flach und scharf in die Mitte, wo BVB-Torjäger Aubameyang nicht mehr viel falsch machen konnte. 0:2 in der 55. Minute – das Ding war gelaufen. Erneut Aubameyang machte die Sache in der 70. Minute aus Dortmunder Sicht rund – 0:3. Ich sehnte mir den Abpfiff herbei.

Es ehrt Trainer Christian Streich, dass er nach dem Spiel die Verantwortung auf seine Schultern nahm und einen gravierenden taktischen Fehler in der Vorbereitung und dann auch in der Umsetzung anführte. Wenn Borussia allerdings so ausgeruht, erfolgshungrig und gut drauf ist wie am Samstag in Freiburg, hast Du auch mit der richtigen Taktik und wenn alle ans Limit gehen als SC Freiburg keine wirkliche Chance gegen Dortmunds Superstars.

Das ist halt so. Ich habe fertig.

 

Das Nachspiel

   

Was gibst du denn für Noten nach so einem Kick? Überwiegend Vierer waren es, ein paar Dreier. Ich denke nicht, dass es an einzelnen Spielern des SC Freiburg lag, dass gegen Dortmund so gar nichts ging.  Und ich finde, nach so einem einschneidenden Negativerlebnis ist es, mit Blick auf die nahe und fernere Zukunft, auch wichtig, nicht alles niederzumachen. Dortmund hatte am Samstag in Freiburg einen Schokoladentag, dann ist das halt mal so. Unsere Helden sind weiter unsere Helden – aber eben noch keine Superhelden. Die spielen für deutlich mehr Geld woanders, zum Beispiel in Dortmund.

Mit genießendem Lächeln kam mein einstiger Englischpauker Gottfried nach dem Spiel zu mir. „Man muss auch jönne könne“, dachte ich bei mir und lud ihn und seine Frau für Sonntagnachmittag zum Kaffeetrinken nach Bad Krozingen ein. Wir hatten einen schönen Nachmittag. Auch, weil sich sukzessive herausstellte, dass die Niederlage gegen Dortmund – und war sie auch noch so deutlich in der Anmutung und klar im Ergebnis – keine gravierenden Folgen für den Sportclub hatte. Nach Darmstadt und dem HSV am Samstag verlor am Sonntag auch Ingolstadt sein Spiel, so dass der Abstand des SC zu den wirklich gefährlichen Plätzen in der Liga unverändert groß ist.

Meine persönliche Tagesform war am Wochenende noch nicht so toll. Das lag aber weniger am 0:3 gegen BVB als an meiner Rekonvaleszenz nach der Virusinfektion der Vorwoche. Auf mein sonst obligatorisches Sportprogramm  verzichtete ich vorsichtshalber. Ich fühlte mich insgesamt noch zu schwach. Ob das nach einem Sensationssieg gegen Dortmund anders gewesen wäre? Ich wage keine Hypothese.

Am Montag begann der Arbeitsalltag. Als erstes stand wie immer die Kolumne „SC INTEAM“ auf meinem Plan, die in dieser Woche wie folgt lautet:

SC INTEAM

Die schwachen Bundesligaspiele des SC Freiburg lassen sich in der laufenden Saison an den Fingern einer Hand abzählen. Das Auftaktspiel in Berlin (2:1 für Hertha), die  Heimspiele gegen Leipzig (1:4) und Darmstadt (1:0)  und jetzt der Kick gegen Vizemeister Borussia Dortmund (0:3). Vier Leistungs-Durchhänger in 22 Ligaspielen, das ist eine starke Zwischenbilanz. Es ist interessant zu beobachten,  wie der SC  sportlich auf seine schwachen Spiele  reagiert hat: Eine Woche nach dem mäßigen Saisonstart in Berlin konnte der SC gegen Borussia Mönchengladbach überzeugen und besiegte BMG mit 3:1. Den Durchhänger gegen Leipzig konterte das Streich-Team durch einen starken Auftritt und ein erfreuliches 1:1 bei Bayer 04 Leverkusen und auch nach dem – trotz des knappen Sieges – mäßigen Auftritt gegen Darmstadt fanden die Jungs eine passende Antwort, trotzten dem FC Schalke 04 mit einer Klasseleistung beim 1:1 in Gelsenkirchen einen wichtigen Auswärtspunkt ab. Es gibt also begründete Hoffnung, dass der gegen Dortmund bedenklich stotternde SC-Motor am Sonntag, 5. März (Anstoß: 15.30 Uhr), wieder rund läuft. Beiden Kontrahenten wird je ein wichtiger Stürmer fehlen: Eintracht Frankfurts schweizerischer Nationalstürmer Haris Seferovic fehlt gegen Freiburg wegen einer Rot-Sperre und SC-Angreifer Maximilian Philipp  sitzt in Frankfurt nach fünf Verwarnungen seine Gelb-Sperre ab. Da der zuletzt zum Stammspieler und Leistungsträger avancierte Janik Haberer wieder zur Verfügung steht, stellt sich die Frage nach dem Philipp-Vertreter in der SC-Offensive nicht wirklich. Zehn Punkte trennen den SC Freiburg derzeit vom dritten-  und auch vom drittletzten Platz. Man könnte sagen, die Freiburger stehen jenseits von „Gut“ und „Böse“. Das trifft die Fakten aber nicht, schon gar nicht in Zeiten der Drei-Punkte-Regel. Drei oder vier Niederlagen in Serie und es wird noch einmal eng – eine kleine Siegesserie und der Sportclub stände als Aufsteiger mittendrin im europäischen Geschäft. Deshalb ist die Situation im Tabellenmittelfeld zwar relativ komfortable aber alles andere als langweilig. (Zitatende)

 

Morgen erscheint die Kolumne in den Wochenzeitungen und damit ist Dortmund aber auch wirklich abgehakt. Frankfurt wirft längst seine Schatten voraus. Wegen der Fasnachtsferien in der Schule habe auch ich mir den Freitag im Verlag freigenommen, sodass ich mit meiner kleinen Familie im Schlepptau bereits am Donnerstag meine nächste Auswärtsreise antrete. Wir fahren auch tatsächlich nach Frankfurt, von wo aus wir aber nach einer sehr preisgünstigen Übernachtung im für Sparfüchse sehr empfehlenswerten Famileinzimmer des A&O F-Galluswarte bis Bielefeld weiterfahren, um dort meine im Herbst leider verwitwete Mutter zu besuchen. Nach dem zweitägigen Abstecher in die Heimat, geht es dann am Sonntagvormittag die zweieinhalb Autobahnstunden zurück bis nach Frankfurt. Für Yoani und die beiden Kleinen, aber auch für meine in Frankfurt lebende Tochter Caroline und ihren Partner Fabian habe ich Karten für die Gästekurve gekauft; Sitzplatz, Balkon, erste Reihe, oberhalb der lautstarken SC-Fraktion. (Bitte nicht zündeln, SC-Fans!!!)

 

 

Bevor es losgeht, melde ich mich hier!