< 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Hannover 96 gegen SC Freiburg
13.02.2018 18:46 Alter: 224 days

23. Spieltag der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg gegen SV Werder Bremen

Samstag, 17. Februar 2018, 15.30 Uhr Schwarzwald-Stadion, Freiburg SC Freiburg - SV Werder Bremen


Das Vorspiel

Zeitungsproduktion am Dienstagabend. In den Pausen, wenn ich auf fertige Seiten meiner Kollegen, die ich dann kontrollieren und freigeben muss, warte, habe ich – quasi in einem kleinen Kraftakt – die Tagebücher der letzten beiden Spieltage fertig geschrieben. Auch, um ab Donnerstag mal wieder ganz regulär und in mehreren Etappen, vor dem Spiel beginnend, ein Tagebuch zum Bremen-Kick zu verfassen. Jetzt sieht es gerade so aus, als könne ich schon heute ein bisschen damit anfangen. Der SC zwischen Hannover und Bremen sozusagen, ganz so, wie in der Tabelle (smile).

Ich hätte zum Beispiel meine aktuelle Kolumne im Angebot, die morgen, übermorgen und am Freitag – je nach Region - in den acht WZO-Titeln erscheint:

Die Situation sei trügerisch, gab SC-Trainer Christian Streich nach der 2:1-Niederlage seiner Mannschaft bei Hannover 96 zu Protokoll. Was der Coach damit meint, verdeutlicht ein analytischer Blick auf die aktuelle Tabelle: Trotz der neun Spiele, die der SC Freiburg bis zum Auftritt in Hannover ungeschlagen überstanden hatte und obwohl die drei derzeit am meisten vom Abstieg bedrohten Teams – Köln, Hamburg und Mainz – am Wochenende allesamt ihre Spiele verloren haben, steht der Sportclub nach 22 Spieltagen nur fünf Punkte vom sportlichen Abgrund entfernt. Das bedeutet: Im Abstiegskampf der Saison 17/18 ist der SC Freiburg mittendrin statt nur dabei – es ist noch nichts erreicht!

Der bevorstehende 23. Spieltag könnte Hinweise geben, wie nervenaufreibend die nächsten Wochen für Freiburg noch werden können. Bei den Spielen Köln gegen Hannover, Hamburg gegen Leverkusen, Berlin gegen Mainz, Augsburg gegen Stuttgart und Wolfsburg gegen München sind die hinter Freiburg platzierten Teams nicht wirklich favorisiert und könnten weiteren Boden verlieren. Der Sportclub selbst, in dieser Saison bekanntlich besonders heimstark, erwartet im eigenen Stadion den Tabellenfünfzehnten, SV Werder Bremen. Hier haben es die Freiburger selbst in der Hand, einen direkten Mitbewerber zu distanzieren und das derzeit mit fünf Punkten noch relativ dünne Polster auf den Relegationsplatz wachsen zu lassen. Das ist allerdings eine Rechnung mit vielen Unbekannten und der ständige Blick auf die Konkurrenz und deren Ergebnisse führt auch nicht zu erhöhter Konzentration auf die eigenen Aufgaben.

Ein bisschen weniger „kirre“ macht vermutlich die mittelfristige Perspektive. Der SC Freiburg braucht im Wesentlichen noch vier Siege, um dem Abstiegsgespenst einmal mehr eine lange Nase zu zeigen. Gegen die meisten Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel haben die Schwarzwälder bereits gekickt, so dass eine Reihe von Spielen auf Augenhöhe anstehen, die man ja durchaus auch gewinnen kann. Letztlich geht es jede Woche darum, die Qualität auf den Rasen zu bringen, die für erfolgreiche Spiele unabdingbar ist. Der Rest ergibt sich von alleine. In Hannover haderte Christian Streich mit dieser Qualität. Der SC verlor ein Spiel gegen einen schlagbaren Gegner, weil mangelnde Konzentration zu fehlender Ballsicherheit, Fehlpässen und mangelnder Konsequenz vor dem Tor geführt hat. Ein Phänomen, das vor allem auswärts schon häufiger zu beobachten war. Im heimischen Schwarzwaldstadion waren Konzentration und Fokussierung auf das Wesentliche in aller Regel in Ordnung. Das macht Hoffnung für das Spiel am Samstag gegen Werder Bremen. (Zitatende)

 

…Heimspiel gegen Werder Bremen. Aus der Erinnerung heraus beschleichen mich da er negative Gefühle. Deshalb habe ich mal nachgeblättert. Am 1. April vergangenen Jahres gab es doch tatsächlich eine 2:5-Niederlage (Kruse (21.), Delaney (45./47.), Petersen (64.), Bartels (71.), Grifo (77.) und Delasney (85.)) gegen die Bremer (es war aus Bremer Sicht die Revanche für den Freiburger 3:1-Sieg im Hinspiel im Weserstadion). Im März 2015, im Abstiegsjahr also, verlor der SC zuhause mit 0:1 (Di Santo 36.) gegen Werder. Ah ja, jetzt weiß ich wieder, warum ich bei einem Heimspiel gegen die Bremer nicht gerade jubelnd auf den Tisch springe. Der letzte Heimsieg datiert vom März 2014. Das 3:1 für den SC (Schuster 15., Klaus 53., Mehmedi 59., und Petersen – damals noch in grün – 70.) stellt gewissermaßen eine Ausnahme dar, denn auch in den Jahren 2012 (1:2 und 2:2), 2011 (1:3), 2009 (0:6) und – vor dem längeren Abschied in die Zweitklassigkeit -  2004 (0:6) konnte der Sportclub seine Heimspiele gegen Werder Bremen nicht gewinnen.

In den vergangenen 15 Jahren gab es also daheim gegen Werder nur einen Sieg, ein Unentschieden und sieben Niederlagen – einige davon so richtig deftig. So etwas nennt man dann wohl eine Katastrophenbilanz…

Nimmt man diese als Hintergrund und rechnet die gute aktuelle Form von Werder Bremen mit einem gesunden Max Kruse noch hinzu, relativiert das die Erwartungen vor dem Spiel am kommenden Samstag bei mir auf ein bescheidenes Maß – auf einen Funken Hoffnung vielleicht.  

Es könnte sich für die Spieler lohnen, an das Spiel mit derselben Demut und demselben Willen heranzugehen wie zum Beispiel gegen Leipzig.

Was spricht für den SC?

Dass die Mannschaft in dieser Saison nach schwachen Leitungen (und in Hannover waren die Jungs schwach) in aller Regel eine überzeugende Antwort gegeben hat und dass der SC in dieser Saison besonders heimstark ist.

Außerdem ist „Chico“ Höfler endlich wieder fit und Umschaltspezialist Haberer, der in Hannover gesperrt war, kann auch wieder mitwirken. Ich denke, dass Christian Streich gegen die Bremer defensiv auf eine Viererkette setzen wird und so auch im vorderen Bereich vier statt drei Akteure zur Verfügung hat – wie beim starken Heimauftritt gegen Leverkusen und in der (besseren) zweiten Halbzeit in Hannover.

Heute um 13 Uhr ist Pressekonferenz im Schwarzwald-Stadion. Damit beginnt dann auch für mich endgültig der Countdown vor dem 23. Spieltag und dem Heimspiel gegen Bremen. Ich fände es vor den beiden hohen Hürden in Hoffenheim und gegen die Bayern im Abstiegskampf extrem hilfreich, wenn der SC gegen Bremen noch einmal punkten könnte – am liebsten ein Dreier, klar, aber auch ein 26. Pluspunkt wäre angesichts der miesen Heimbilanz gegen Werder nicht zu verachten. Ich wünsche mir von der Mannschaft positive Überraschungen gegen Bremen und in Hoffenheim – so könnte man es formulieren.

 

Das Fußballspiel

(Mein 897. SC-Livespiel)

 

Am Ende stand ein verdienter 1:0-Sieg des SC Freiburg; verdient, weil die Jungs über sechs Kilometer mehr gerannt sind als ihre norddeutschen Kollegen, weil sie sich in den Zweikämpfen besser durchsetzten als Bremen und weil sie es mit einer taktischen Meisterleistung geschafft haben, Bremens besten Spieler, den ex-Freiburger Max Kruse, weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Nach dem Spiel warb vor allem SC-Trainer Christian Streich um Nachsicht für die fußballerisch nicht so gute Leistung. Beim Trainer, wie auch bei den meisten Zuschauern, hatte vor allem die zweite Halbzeit, die überwiegend einer Abwehrschlacht gleichkam, mitunter mit abenteuerlichen Szenen im und um den eigenen Strafraum, ihre Wirkung hinterlassen. Da war so manche gute Szene aus der ersten Spielhälfte in Vergessenheit geraten, als der SC durchaus mit Offensivgeist und Spielfreude zu gefallen wusste. Gute Torchancen blieben freilich vor und nach der Pause auf beiden Seiten Mangelware. So kam es nicht von ungefähr, dass der einzige Treffer der Begegnung aus einem Standard resultierte, einem Strafstoß. Der im Spiel gegen Bremen erstmals wieder in der Startelf befindliche und sehr quirlige Marco Terrazzino war im Strafraum umgestoßen worden. Nils Petersen, der am Ende des Tages mit mehr als 13 Kilometern die weitesten Wege gegangen war, ließ sich die Chance gegen seinen Ex-Verein nicht nehmen, sondern verwandelte souverän.

Dass Bremen am Ende in puncto Ballbesitz 60 Prozent zu 40 Prozent vorne lag, entwickelte sich erst in Halbzeit zwei. Vor der Pause hatte der SC die besseren Szenen für sich und zeigte auch die gelungeneren Offensivaktionen. Nach dem Wechsel schnürte Werder den Sportclub phasenweise ein, betrieb viel Aufwand, ohne Alexander Schwolow ernsthaft in Gefahr zu bringen. Eng wurde es in der Schlussphase, als Max Kruse nach einem leichten Rempler von hinten, ausgeführt von Christian Günter, im Strafraum zu Boden ging. Sowohl Schiedsrichter Robert Hartmann als auch sein Videoassistent in Köln mochten sich aber nicht zu einer Strafstoßentscheidung durchringen. Es war eine 50:50 Situation,  der Schubser, der Kruse zu Fall brachte, war in der Tat weniger rüde als jener, der Terrazzino in der ersten Halbzeit zu Boden gebracht hatte. Freilich hätte sich der SC nicht wirklich beklagen können, wenn es Elfmeter für Bremen gegeben hätte. Einen solchen gab es dann im Gegenzug für den SC. Das Foul an Nils Petersen war dann auch eindeutig. Durch die vielen Kilometer und das Foulspiel lag der Kapitän nun mit einem Wadenkrampf im Bremer Strafraum, sodass wenige Sekunden später Janik Haberer die Verantwortung für den Strafstoß übernahm und mit seinem Schuss leider nur den Außenpfosten streifte. Da Bremen in der Rest- und Nachspielzeit nicht mehr zum Ausgleich kam, war es müßig, sich ob des verschossenen Elfmeters in der 88. Minute, zu grämen. Am Ende gewann der SC knapp, verdient aber auch etwas glücklich.

 

Das Nachspiel

 

Mein Gott, habe ich mich am Samstag gefreut: Über eine gelungene Bundesligashow-Premiere meines jungen Kollegen Gianluca Meli, Volontär bei baden.fm, als Moderator im Studio, über die glänzend funktionierende Übertragung mit der neuen App, die komplikationslos und mit ganz kleiner Technik saubere Audioübertragungen ermöglicht, über den störungsfreien Ablauf der Audiointerviews in der Mixedzone und in der PK – am allermeisten aber über den unglaublich wichtigen Heimsieg gegen „Angstgegner“ Werder Bremen. Sieben Werder-Siege in den letzten neun Begegnungen an der Dreisam sprechen ja eine deutliche Sprache. Ich hatte Respekt. Viel Respekt. Aber der SC hat mit taktischer Raffinesse, unglaublich viel Laufarbeit und klasse Zweikampfverhalten einen verdienten Sieg geholt, gerade so, wie ich es oben beschrieben habe. Ich fühlte mich bombig. Kalt, Schneetreiben? Mir doch wurscht! Meinen erwachsenen Sohn Jérôme aus Zürich, der m,it im Stadion und höchst erfreut war,  fuhr ich nach getaner Arbeit zum Hauptbahnhof und dann ging es heim, wo eine gute Flasche Hügelheimer darauf wartete, auf den Sieg geköpft zu werden – wobei das angesichts des modernen Schraubverschlusses ein kühner Ausdruck ist. Auf jeden Fall feierte ich den in allen Bereichen gelungenen 23. Spieltag in familiärer Gemütlichkeit und mit süffigem roten Wein. Sogar Arminia hatte 2:0 gegen Darmstadt gewonnen und darf jetzt in der erweiterten Spitzengruppe der 2. Liga sogar heimlich mit dem Relegationsplatz flirten. Welch ein Samstag…

Mal angenommen, Arminia wird Dritter, gegen wen müssten die dann wohl in der Relegation kicken, ging es mir durch den Kopf. Zum wiederholten Mal griff ich zum Tabellenrechner und – genau wie vor einigen Wochen – kam ich zum selben Endklassement: Köln und Hamburg steigen ab, Mainz oder Bremen geht in die Relegation – die Entscheidung fällt vielleicht am letzten Spieltag, im direkten Duell Mainz gegen Bremen. Wow, das wäre ja ein Showdown.

Die fünf Punkte, die den SC von Platz 16 trennen sind zwar überschaubar, aber immerhin steht nicht eine, sondern es stehen vier beziehungsweise sechs Mannschaften mit weniger Punkten hinter dem SC. Die werden, selbst wenn der SC mal schwächeln sollte, doch nicht plötzlich anfangen, jede Woche zu gewinnen… Also nicht alle vier zumindest.

Cool bleiben und weiter punkten, das ist das Motto unseres SC.

In Hoffenheim und/oder gegen Bayern vielleicht überraschen und den einen oder anderen Punkt mitnehmen – in den Duellen mit Hertha und Stuttgart dann auf jeden Fall präsent sein und punkten. Und dann schauen wir nochmal auf die Tabelle.

Am Sonntagvormittag stand für mich dann – nach halbwegs überstandenen Rückenproblemen – endlich mal wieder Sport auf dem Programm. Vor der Unterbrechung hatte ich folgendes Programm: Fünf Minuten schnell gehen (5,5 km/h), fünf Minuten laufen ( vier Minuten 8 km/h / eine Minute 7 km/h), Fünf Minuten schnell gehen (5,5 km/h),  fünf Minuten laufen (drei Minuten 8 km/h / zwei Minuten 7 km/h), fünf Minuten schnell gehen (5,5 km/h), fünf Minuten laufen (zwei Minuten 8 km/h / drei Minuten 7 km/h), fünf Minuten schnell gehen (5,5 km/h), fünf Minuten laufen (eine Minuten 8 km/h / vier Minuten 7 km/h) – Halbzeit -  fünf Minuten schnell gehen (5,5 km/h)… jetzt ginge das eigentlich nochmal drei Kilometer so weiter, aber meine Oberschenkel, die während der Rückenproblematik der vergangenen zwei Wochen total unter Spannung und quasi überanstrengt gewesen waren, glühten. Deshalb entschloss ich mich, mein obiges Ausdauerprogramm nach 3,5 Kilometern abzubrechen und noch zwei Runden Krafttraining im Milon-Zirkel zu absolvieren. Nach einer Runde war ich aber platt wie eine Flunder… So ging ich ausgiebig duschen, spielte anschließend Taxi für Ben, der zu einem Kindergeburtstag musste und verbrachte den Rest des Tages auf dem Sofa liegend mit 2. Und 1. Bundesliga live.

Wie singt Udo L. in einem seiner frühen Werke? „Und dann pennen und dann wieder zur Schicht…“ Genauso kam es…

Montagmorgen im WZO-Verlag. Erste Amtshandlung nach der morgendlichen Redaktionskonferenz: Das Verfassen meiner „SC INTEAM“-Kolumne für die diversen Wochenzeitungen unseres Verlages; nicht nur für ReblandKurier und Wochenblatt im Süden von Freiburg, für die ich redaktionell verantwortlich bin, sondern auch für die sechs Titel im Norden Freiburgs, die in Emmendingen produziert werden. Dies sind: Emmendinger Tor, Breisgauer Wochenbericht, Elztäler Wochenbericht, Von Haus zu Haus (Denzlingen), Ettenheimer Stadtanzeiger und Kaiserstühler Wochenbericht. Hier die Kolumne, die in den nächsten Tagen in den genannten Zeitungen erscheint, im Wortlaut:

SC INTEAM

Für den von den Fans euphorisch gefeierten 1:0-Sieg gegen Werder Bremen waren drei Faktoren von entscheidender Bedeutung: Die taktische Raffinesse des Sportclubs, durch die Bremens Bester, der ex-Freiburger Max Kruse, weitgehend aus dem Spiel genommen wurde, die Zweikampfstärke, durch die gute Tormöglichkeiten der nur optisch überlegenen Bremer weitgehend vermieden wurden und die unglaubliche Laufstärke des gesamten Freiburger Kollektivs. Auffällig ist, dass Kapitän und Torschütze Nils Petersen als vorderste Spitze, mit mehr als 13 Kilometern, einmal mehr von allen Spielern  auf dem Platz die weitesten Wege gegangen ist. In Summe rannten die Spieler des SC Freiburg über sechs Kilometer mehr als ihre Bremer Kontrahenten. Insofern war der im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga so wichtige Sieg durchaus verdient. Dass er zugleich auch glücklich war, macht sich an einer Szene in der Schlussphase fest, als Max Kruse nach einer Berührung von hinten im Strafraum zu Boden ging. Elfmeter oder nicht war hier die Frage – der Unparteiische, Robert Hartmann aus Wangen im Allgäu, wie auch sein Videoassistent in Köln entschieden sich gegen einen Strafstoß. Anders als in der 24. Minute, als Marco Terrazzino im Strafraum umgeschubst worden war. Da hatte es – zurecht – den Strafstoß gegeben, der zum entscheidenden Treffer durch Nils Petersen führen sollte. Jede Situation für sich betrachtet offenbart eine 70:30-Wahrscheinlichkeit für einen Elfmeter nach dem Foul von Terrazzino, während die Entscheidung bei dem um Nuancen „zarteren“ Tackling von Christian Günter an Max Kruse bei 50:50 einzustufen ist. Insofern hatte der SC auch etwas Glück.

Die Lage in der Liga stellt sich nun so dar, dass für Hamburg und Köln auf den Plätzen 17 und 18, die Hoffnungen auf eine sportliche Rettung langsam  schwinden.  Das Rennen um die Vermeidung des Relegationsplatzes hingegen entwickelt sich zu einem „Hauen und Stechen“ zwischen Mainz und Bremen (je 23 Punkte),  Wolfsburg (24 Punkte) und Stuttgart (27 Punkte) sowie  Freiburg (28 Punkte). Sogar Berlin (30 Punkte) kann sich nach der 0:2-Schlappe gegen Mainz noch nicht in Sicherheit wiegen, spielen sie doch am Samstag beim FC Bayern und eine Woche später beim FC Schalke 04, wo die Herthaner jeweils nur auf Bonuspunkte hoffen können. Ähnlich geht es dem SC Freiburg am kommenden Samstag in Hoffenheim und am Sonntag, 4. März, um 18 Uhr gegen die Bayern. In den direkten Duellen in Berlin und gegen Stuttgart, geht es für das Team von Christian Streich danach – ähnlich wie zuletzt gegen Bremen – um Punkte gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Auf dem Weg dahin könnten die abwehrstarken  Freiburger am Samstag in Hoffenheim freilich ein Ausrufezeichen setzen. (Zitatende)

Heute ist Dienstag, 20. Februar. Schon läuft der Countdown für Hoffenheim. Ich fahre bereits am Freitag in den Kraichgau, um mich ganz auf das Spiel am Samstag zu fokussieren. Aber das erzähle ich Euch dann alles in der nächsten Folge meines Reportertagebuchs…