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01.03.2018 17:03 Alter: 260 days

25. Spieltag der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg gegen FC Bayern München

Sonntag, 4. März 2018, 18 Uhr * Schwarzwald-Stadion, Freiburg * SC Freiburg - FC Bayern München *


Das Vorspiel

 

Die Bayern kommen. Die Mannschaft zieht wie immer in Freiburgs Fünf-Sterne-Herberge Colombi ein und ihre badischen Bewunderer – von Fußballfans kann man hier nur selten sprechen – bemühen sich über verschlungenste Wege um Eintrittskarten. Ein paar Dutzend Anfragen erreichen auch mich, beginnend von der Herausgabe des Spielplans bzw. der zeitgenauen Terminierung alle Jahre wieder. Mal abgesehen davon, dass ich mit Kaufkarten gar nichts zu tun habe, stellt sich meistens schnell heraus, dass der, der gerne eine Karte von mir hätte, nicht etwa ein SC-Anhänger ist, der seine Lieblinge einmal im Leben gegen die Bayern sehen will, sondern fast immer jemand ist, dem der SC am Allerwertesten vorbeigeht, kein Fußball- sondern ein „Erfolgsfan“, der kommt um Bayern zu sehen, am liebsten erfolgreich. Da seid ihr bei mir aber gleich zwei Mal beim Falschen gelandet…

Die sportlichen Voraussetzungen sind klar: Der Rekordmeister aus der Weißwurst-Metropole ist Favorit und wenn unser SC nicht aufpasst, wird er so richtig auseinander genommen. „Moment“, werden einige sagen, „die Bayern sind doch letzte Woche im eigenen Stadion gegen Hertha nicht über ein Unentschieden hinausgekommen!“ Richtig, antworte ich, ein Grund mehr, gehörig aufzupassen… So ein Remis gegen die "graue Maus" Hertha BSC geht ja nicht spurlos an den Bayern vorbei. Das sorgt für Alarmstimmung!

Ein 5:0 des Tabellenführers gegen Hertha ließe mich, ehrlich gesagt, besser schlafen…

Hinzu kommt: Die Stars vom FC Bayern hatten unter der Woche keinen Reisestress – weder Champions League, noch Länderspiele – nur Training; Verarbeitung des ärgerlichen Unentschiedens gegen Berlin und Vorbereitung auf Freiburg. Die sind ausgeruht und heiß... Das kann ja heiter werden…

 

Für unseren SC spricht die neue Stärke in der Defensive. Das taktische Geschick des Trainerteams um Christian Streich, die Lauf- und Zweikampfstärke der Jungs – doch, das gibt ein bisschen Hoffnung. Und vorne hilft ein Standard von Christian Günter oder eben der unglaublich wichtige und in seiner ganzen Persönlichkeit so einmalige Nils Petersen. Nils und unser SC, das sind wechselseitige Glücksfälle.

Was Christian Streich gegen die Bayern taktisch macht, kann ich nur ahnen. Angenommen „Chico“ Höfler ist wieder einsatzbereit, wird er ihn auf der Doppelsechs einsetzen, vermute ich. Robin Koch könnte dann zurück in die Abwehrreihe und dort zum Beispiel zentral in einer Dreier/Fünferkette spielen. Vorne würde, verglichen mit der Startelf von Hoffenheim, Marco Terrazzino seinen Platz räumen müssen. Timesharing empfiehlt sich für  den wiedergenesenen Yoric Ravet und Lucas Höler, wobei, denn die Worte von Christian Streich nach dem Auswärtsremis in Hoffenheim ernst zu nehmen sind, Ravet beginnt und so lange kickt, wie es eben geht; mutmaßlich eine Halbzeit oder 60 Minuten.

Wie schon gegen Leipzig, in Dortmund und gegen Leverkusen, lasse ich persönlich die Partie unaufgeregt und ohne große sportliche Erwartungen auf mich zukommen. Verloren hat der SC keines dieser Spiele – 11 der letzten 12 Bundesligaspiele bleib der Sportclub, trotz der Verletztenmisere, unbesiegt. Hut ab! Und toi toi toi gegen die Bayern! Aber erwarten kann man eigentlich nichts - nur hoffen.

Gespielt wird erst am Sonntag um 18 Uhr. Mein Vorlauf ist also etwas länger als sonst. Am Samstag fahre ich mit Ben und der U10 des FC Bad Krozingen zum „Masters“ dieser Altersklasse nach Schopfheim. Es sei denn, Matze Knop kündigt sich noch zum Sky-Gucken bei mir an. Das war neulich mal Thema. Der TV-bekannte Comedian ist nämlich ein ganz alter Wegbegleiter von mir. Matze war als Jungspund gerade Volontär bei Radio Bielefeld als ich dort, deutlich älter als Matze, Arminia-Reporter wurde.  Das erste ganz große Spiel war damals ein DFB-Pokalspiel gegen den BVB, das Matze Knop und ich sogar gemeinsam kommentiert haben. Auf dieser Internetpräsenz (Klickst Du: "Leben") gibt es sogar ein Foto davon... Von einer Karriere als Comedian war bei Matze Knop damals natürlich noch keine Rede – das Talent dazu war aber schon erkennbar. Ich kann mich an so manche geniale Telefonverlade in unserem Radioprogramm erinnern. Wir hatten einen Wahnsinnsspaß mit ihm. Es freut mich total, dass er bereits seit einigen Jahren bundesweit so erfolgreich ist. Samstagabend tritt Matze dann in der Malteserhalle in Heitersheim auf, da bin ich natürlich live dabei, egal ob er vorher zum Fußballgucken kommt oder nicht. 2014, vor der erfolgreichen WM unserer Jungs, habe ich Matze bei einem Auftritt in Schliengen erstmals live auf der Bühne gesehen und es war richtig klasse! Ich kann den Besuch seiner Comedy-Show am Samstagabend in Heitersheim deshalb nur empfehlen. Karten gibt es übrigens noch an der Abendkasse.

Also Jugend-Masters in Schopfheim oder TV-Fußball mit Matze, abends dann die Comedyshow, am Sonntag Fitnesstraining im Studio, dann Heidenheim - Arminia  im TV und dann geht es auch schon Richtung Stadion. Das I-Pad werde ich mitnehmen, um mir im Schwarzwald-Stadion mit "Sky go" Köln gegen Stuttgart anzuschauen – ist ja auch nicht ganz unwichtig für unseren Sportclub.

Punkt 17 Uhr hole ich dann den von baden.fm und DB Regio ausgelobten Fan-Reporter am Stadioneingang ab – in diesem Fall eine Fan-Reporterin namens Franca. Unsere gemeinsame Bundesligashow beginnt auch bereits um 17 Uhr, sodass wir uns dann sputen müssen, unsere Reporterplätze einzunehmen.

Für mich persönlich ist der Kick gegen die Bayern mein „Kurz-vor-dem-Jubiläum-Spiel“, denn nächste Woche in Berlin steht mein 900. SC-Pflichtspiel als Livereporter auf dem Programm. Die sind komischer Weise immer auswärts… Das 700 war vor ein paar Jahren in Hoffenheim, das 800. war der Auswärtskick in München beim TSV 1860 im Zweitligajahr und jetzt also Kick Nr. 900, nächste Woche Samstag, in Berlin.  

Aber jetzt geht es erstmal gegen die Bayern…

 

Das Fußballspiel

(Mein 899. SC-Livespiel)

20 Minuten lang rieben sich die 24.500 Zuschauer im restlos ausverkauften Schwarzwaldstadion die Augen, denn couragierte Freiburger, angetreten mit einer 5-2-3-Formation, die bei eigenem Ballbesitz zu einer 3-4-3-Formation mutierte, begegnetem dem Rekordmeister auf Augenhöhe. Mehr noch, die beste Torchance des ersten Spielviertels verzeichneten die Platzherren: Ein Traumpass von Janik Haberer bediente in der 12. Minute den emsigen Lucas Höler, der plötzlich völlig frei vor Torwart Sven Ulreich auftauchte, den Ball aber nicht am Neuer-Vertreter vorbei ins Netz bekam. Ulreich klärte spektakulär mit einer Fußabwehr zur Ecke. Dennoch waren die Fans ganz hingerissen von ihrem Team, das zuvor in zwölf Bundesligapartien nur einmal verloren hatte und jetzt sogar den großen Bayern die Stirn zu zeigen wagte. Mit kühlem Kopf weiß man freilich, bei aller Begeisterung, dass man solche Chancen wie in der 12. Minute gegen die Bayern nicht oft bekommt… Wäre sie genutzt worden, wer weiß, welche Kräfte es beim Sportclub freigesetzt und welche sportpsychologischen Folgen ein Rückstand für die Bayern gehabt hätte. Man kann nur spekulieren…

Dann kam der der Rekordmeister; mit Thomas Müller und mit viel Glück. Im Strafraum schoss der Weltmeister dem SC-Verteidiger Caglar Söyüncü an die Hacke, bekam den Ball zurück und knallte die Kugel aus kurzer Distanz aber extrem spitzem Winkel einfach scharf in die Mitte. Müllers Hereingabe traf Alexander Schwolow von dessen Körper der Ball höchst unglücklich ins eigene Netz prallte. Offiziell ein Eigentor – in der Lesart des Bremer Fußball-Humoristen Arndt Zeigler wohl eine Art „Kacktor des Monats“. In jedem Fall führte Bayern jetzt sozusagen programmgemäß mit 0:1 und die ohnehin schon scheunentorbreite Brust der Gäste wurde noch breiter. So breit, dass der Franzose Corentin Tolisso drei Minuten später einfach mal aus 25 Metern Entfernung aufs Tor hielt und … in den Winkel traf. Freiburg, bis dahin so stark, lag plötzlich 0:2 hinten. Die Weichen des Spiels waren gestellt. Bayern kickte fortan meisterlich und zeigte „eine der besten Leistungen in dieser Saison“, sollte Jupp Heynckes nach dem Spiel sagen. Freiburg mühte sich redlich hatte aber gegen die nun dominanten und spielstarken Bayern keine Chance mehr.

In der zweiten Halbzeit erzielte zunächst mit Sandro Wagner einer der unsympathischsten Bundesligaprofis überhaupt – aus stark abseitsverdächtiger Position – das 0:3, bevor noch einmal Thomas Müller zuschlug, diesmal nach einem Eckstoß: 0:4 nach der vierten Münchener Ecke. Natürlich hätte Christian Günter im Verlauf der zweiten Halbzeit einen Elfmeter bekommen müssen, die Pfeife von Schiri Frank Willenborg aus Osnabrück blieb aber stumm und der Videoassistent, der schon beim mutmaßlichen Abseitstor von Wagner keine Einwände hatte, griff auch hier nicht ein. Es wäre – eventuell – eine kleine Ergebniskorrektur gewesen, ein Zuckerl fürs Publikum, ein Mutmacher für die Mannschaft mit Blick auf das Restprogramm. Nicht mehr. Am verdienten Sieg der Bayern gibt es ja nichts zu deuteln. Doch auch in Zeiten der umstrittenen Videoassistenz scheint der Bayernbonus bei den vermeintlich Unparteiischen existent zu sein.

 

Das Nachspiel

Tenor meiner Radio-Nachberichterstattung war: „Gegen Bayern kann man mal verlieren…“ So schlimm war das jetzt nicht. Insofern war es auch kein Problem, vernünftige Interviews auf die Reihe zu bekommen: Christian Günter und Nils Petersen bei den Spielern und natürlich Trainer Christian Streich, der kurz zuvor noch ganz gerührt von den lobenden Worten seines berühmten, 72-jährigen Kollegen Josef, genannt Jupp, Heynckes. Apropos Jupp: Ich habe den Bayern-Trainer damals beim Hinspiel in München, als er gerade frisch wieder angefangen hatte, persönlich aus der Nähe gesehen und jetzt beim Rückspiel. Damals wirkte er älter und belasteter als jetzt. Die Arbeit beim Weltclub FC Bayern, mit dem er einst das Triple holte scheint sich wie ein Jungbrunnen auf den Fußballlehrer vom Niederrhein auszuwirken. Trotzdem wird er wohl aufhören. Am Sonntag erwähnte er, dass es wohl das letzte Mal sei, dass er Christian Streich als Kollege träfe, um dann sein Loblied auf den Freiburger Trainer zu singen. Ich denke nicht, dass er das alles gesagt hat, weil er glaubt, dass Freiburg im Mai aus der Liga absteigt. Heynckes wird sich wieder auf sein Altenteil zurückziehen, zu Cando, seinem Schäferhund und natürlich zu seiner Frau auf den Bauernhof. Dass CS nicht sein Nachfolger wird, wie es die BILD spekulativ in den Raum geworfen hatte, weiß jeder, der Christian und Szene kennt. Heißer Rauch also, der den SC-Coach geärgert hat, denn alles sei völlig aus der Luft gegriffen gewesen, erstunken und erlogen.

Spiele am Sonntagabend haben für mich den Nachteil, dass ich gleich am nächsten Morgen wieder in die Vollen gehen muss, also jobmäßig. Hier ist die aktuelle SC-Kolumne für unsere Wochenzeitungen:

SC INTEAM

Schon vor dem Spiel gegen Rekordmeister Bayern München war klar: Eine Chance hat der SC Freiburg nur, wenn der Sportclub selbst einen „Sahnetag“ erwischt und beim prominenten Gegner Sand im Getriebe ist. Letzteres war eine Woche zuvor, beim Münchener 0:0 gegen Hertha BSC beobachtet worden – eine Wiederholung war eine Woche später nicht sehr wahrscheinlich. Zudem konnten sich die Bayern, bar jedweder anderer sportlichen Verpflichtung unter der Woche, „gezielt“ (Heynckes) auf den Gegner Freiburg vorbereiten. Das führte dazu, dass die Bayern „eines unserer besten Spiele in der Saison gemacht haben“ (Heynckes) und am Ende als verdienter Sieger vom Platz gehen konnten. Es war müßig, darüber zu diskutieren, dass dem 0:3 von Sandro Wagner womöglich eine Abseitsposition vorausging und dem SC nach einem Foul an Günter ein Elfmeter verweigert wurde. Abgesehen von den ersten 20 Minuten, in denen es der SC Freiburg verpasst hatte, in Führung zu gehen – Lucas Höler hatte in der 12. Minute alleine vor Torhüter Ulreich eine „Hundertprozentige“ vergeben – war Bayern München im Schwarzwald-Stadion dominant und erwartungsgemäß das deutlich bessere Team. Mit dem alten Spruch „lieber einmal 0:4 als vier Mal 0:1“ können sich Spieler und Fans des SC Freiburg trösten. Der Sportclub hat gegen Bayern München ein Spiel verloren, er wurde aber nicht vorgeführt oder gar „zerstört“. Leistung und Engagement des Außenseiters honorierte das Publikum durch freundlichen Applaus. In Freiburg ist die (Fußball-)Welt noch in Ordnung. Darauf aufbauend, können die SC-Kicker, für die jetzt die entscheidenden Wochen der Saison beginnen, aufbauen, wenn Sie gegen eine Vielzahl von Mannschaften antreten, die sich von den Leistungen her auf Augenhöhe mit den Freiburgern bewegen. Am Samstag geht es zu Hertha BSC. Ein Freiburger Sieg im Olympiastadion    käme im Kampf gegen das Abrutschen auf den Relegationsplatz  einem Befreiungsschlag gleich. Der SC würde in der Tabelle an den Berlinern vorbeiziehen und die Herthaner selbst noch einmal in den Kreis der gefährdeten Mannschaften hineinreißen. Köln (17 Punkte) und Hamburg (18) scheinen den  direkten Abstieg nicht mehr verhindern zu können. Mainz und Wolfsburg sind mit 25 Punkten und angesichts aktuell eher mäßiger Leistungen  erste Kandidaten für die ungeliebte Relegation. Doch Werder Bremen (27), der SC Freiburg (29) und Hertha BSC (31) sind noch längst nicht aus dem Schneider. Für Freiburg kommt den direkten Duellen mit den Konkurrenten Berlin (10. März), Wolfsburg (7. April), Mainz (16. April), Hamburg (21. April) und Köln (28. April) ganz besondere Bedeutung zu. Die Spannung steigt … (Zitatende)

 

Mal abgesehen vom Ergebnis gegen Bayern hatte ich ein geiles Wochenende. Mein Spezi aus Bielefelder Zeiten, Matze Knop, damals Volontär bei Radio Bielefeld, heute erfolgreicher Comedian, funkte mich tatsächlich am Samstagvormittag an. So saßen wir dann tatsächlich bei Kaffee und Kuchen und schauten uns bei Sky die Bundesliga an.  Ben und die Jungs vom FC Bad Krozingen mussten in Schopfheim ohne meine Unterstützung auskommen. Sie wurden beim Masters aufgrund des um einen Treffer schlechteren Torverhältnisses Zweiter hinter Steinen-Höllstein. Das ist ja trotzdem Klasse! Vielleicht lag es an einer persönlichen Videobotschaft von Franz Beckenbauer und Pep Guardiola, die die Jungs per WhatsApp-Nachricht auf das Handy des Trainers Marco Schweizer erreichte, wenn Ihr versteht, was ich meine…

Abends, die Show von Matze in Heitersheim, fand ich großartig. Ich finde es richtig toll, dass er trotz seines beeindruckenden Erfolges auf der Bühne und in den Medien, privat so geerdet geblieben ist, wie er sich mir am Samstagnachmittag gezeigt hat – zu hundert Prozent der Matze von früher. Auf der Bühne ging er dann ab wie eine Rakete. Klasse, das kann ich neidlos anerkennen.

Die genauen Anstoßzeiten für die letzten Bundesligaspiele der Saison sind auch raus. Montags in Mainz – was für’n Scheiß! Und Hamburg wird richtig teuer, egal ob mit der Bahn ab Freiburg oder mit dem „Billig“-Flieger ab Basel. Ich löse das jetzt umständlich aber günstig, fahre am Freitagnachmittag nach Stuttgart, fliege von da nach Hannover, wo ich eine Nacht bleibe. Samstag geht’s dann per Mietwagen nach Hamburg und nach dem Spiel nach Bielefeld, zu meiner Mutter. Die braucht ja auch ab und zu meine Anwesenheit. Ich übernachte in Bielefeld und fahre Sonntagnachmittag zurück nach Hannover, fliege nach Stuttgart und stoße retour. Die Gesamtkosten liegen unter allem, was über die Bahn oder EasyJet ab Basel möglich gewesen wäre. Außerdem kommt die Frtau Mama auf diese Weise unerwartet zu meinem Besuch. Alles gut. Man liest sich! Samstag geht’s nach Berlin!!!